Psychologisches Klettern

Psychologisches Klettern

Halten und gehalten werden…

Klettern im Rahmen der psychologischen Behandlung bietet Hilfestellungen zur Bewältigung psychischer Probleme und Leidenszustände. Diese körperorientierte Methode ermöglicht es den eigenen Körper ganz bewusst zu spüren, Problemlösungsmöglichkeiten zu entwickeln und neue Wege auszuprobieren.

Klettern auf der Grundlage einer psychologischen Behandlung ist kein Sport im eigentlichen Sinn. Ziel ist die Bearbeitung individueller Probleme mithilfe des Mediums Klettern und nicht die sportliche Leistung und die Anstrengung.

Die Einheiten finden abwechselnd in der Praxis (Gespräch) und in der Kletterhalle (Klettern) statt. Eine ausführliche Vor- und Nachbesprechung jeder Klettereinheit sowie der Transfer der Erlebnisse in den Lebensalltag fördert die Wirksamkeit des psychologischen Kletterns.

Klettern im Rahmen einer psychologischen Behandlung unterstützt und fördert:

  • Stärkung des Selbstvertrauens, Steigerung des Selbstwertes
  • Umgang mit Ängsten
  • Wahrnehmung und Konzentration
  • Grenzen durchleben, Grenzen überwinden und erweitern
  • Körperwahrnehmung und Beweglichkeit
  • Beziehungsfähigkeit, Vertrauen in Beziehungen
  • Verantwortung übernehmen
  • Regeln verstehen und umsetzen
  • Verbalisieren und Ausdruck von Gefühlen
  • Erfolgserlebnisse, Stolz, Freude

Innerhalb der Familie unterstützt das Klettern die Konfliktlösung und stärkt das Vertrauen zwischen Eltern/teil und Kind.

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